Testen, testen, testen…

Ein herzliches „Hallo“ an Alle!

Ich möchte euch Heute nur kurz ein wenig auf dem Laufenden halten, was die letzen Wochen so passiert ist.

Mithilfe des Found-it Gründerzentrums der Hochschule-Anhalt, konnte ich einen ganzen Schwung an neuen Ecogon-Spieledecks ausdrucken. Diesesmal sind es ganze 16 Decks der Standardversion. D.h. es ist eine abgespeckte Version der wissenschaftlichen Variante und hat somit nur weniger Fremdwörter. Das Spielprinzip bleibt jedoch das gleiche und kompatibel sind sie auch miteinander.

Ecogon-Standardversion

Zusätzlich konnte ich auch den ersten Prototpyen der Familienversion drucken und habe diesen schon erfolgreich beim Brettspiele-Treff in Halle testen könnnen.

Ecogon - Der Fluss des Lebens

Auch möchte ich noch auf einen Spieleabend hinweisen, den ich in Zusammenarbeit mit dem Gründerzentrum der HS-Anhalt organisiere. Schaut einfach auf der FB-Seite vorbei und meldet euch an, wenn ihr Zeit und Lust habt. https://www.facebook.com/events/1530632513881794/

Desweiteren arbeite ich gerade an einigen Illustrationen für das Spiel. Dazu aber mehr im nächsten Post.

Namaste!

About art

English version below.

Ich möchte hier nochmal auf einen Gesichtspunkt von Ecogon eingehen und ihn für euch näher beleuchten.

In den anderen Beiträgen ist bereits vieles über den Bildungsaspekt des Spieles genannt worden, aber ein weiterer wichtiger ist die künstlerische Seite von Ecogon. Die Idee ein Kartenspiel zu kreieren, welches mit ästhetisch ansprechenden Illustrationen eine besondere Atmosphäre schafft und die Spieler einlädt in die wunderbare Welt der Natur einzutauchen, ist ein Kerngedanke von Rhizomnia.

Schönheit wirkt anziehend auf die Menschen und lässt häufig eine Sehnsucht im Herzen entstehen. Diese sollte jedoch nicht aus dem neusten Auto oder dem aktuellen Modetrend bestehen, sondern Bedürfnis nach Naturräumen wecken. Die Spieler hinausziehen in die Wälder und Wiesen, in die Berge und an die Flüsse um die Schönheit der Natur zu genießen.
Zugleich kann Ecogon aber auch als Plattform für Illustratoren und Künstler dienen um ihre Talente einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. So haben sie eine gute Werbemöglichkeit für ihre Künste, helfen bei der Verbesserung von Umweltbildung und kreieren Schönheit in der Welt.
Dabei soll es sich nicht nur um Illustrationen von Tieren und Landschaften drehen, sondern auch abstraktere Gemälde ihren Platz finden. Die Aktionskarten von Ecogon bieten sich hierfür besonders gut an und laden ein der Kreativität ihren Lauf zu lassen.

Egal ob Neuling oder alter Hase im Kunstgeschäft, nutzt die Chance und meldet euch!

English version:
Today I want to point out the art element of the Game…
Beside the educational side of Ecogon a big part of it is the art. I hope that the artwork will create an atmosphere for the game and engage the players in the beauty of nature. Ideally players will be inspired to go out and explore the wild woods and meadows.
Ecogon can be used as a platform for artwork; I would like to invite illustrators to show their talents to a wider range of people and advertise their work through Ecogon. At the same time this will be supporting the environmental education movement and spread out beauty in the world. There’ll be not only illustrations of creatures, plants and landscapes but also space for more abstract work as a big part of the game are the action-cards.

So take the chance and get in contact!

Namaste

Illustrationen gesucht

English version follows below.

Da das Kartenspiel-Prjekt langsam in die ernste Phase eintritt, möchte ich über diesen Weg Menschen finden, die im Umgang mit Pinsel, Stift und Photoshop, geübt sind und interesse an einer Zusammenarbeit hätten.

Ich benötige für das erste Set an Karten noch reichlich Illustrationen von den verschiedensten Pflanzen, Pilzen, Tieren, Wäldern und Wiesen. Der Stiel der Bilder soll ruhig schön divers sein, aber eine gewisse Grundstimmung erzeugen. Am besten wären Nahaufnahmen von den Lebewesen mit realitätsgetreuen Merkmalen, bei denen man trotzdem erkennen kann, das es gemalt wurde.

Da ich wenig finanzielle Mittel zur verfügung habe, kann ich die Illustrationsleistungen leider noch nicht mit Geld honorieren. Jedoch besteht die Möglichkeit von dankeschön Spielkarten-sets und weiterer Zusammenarbeit.

Da es sich um ein Sammelkartenspiel handelt, welches die mitteleuropäischen Ökosysteme darstellt, ist der Kartenvielfalt fast keine Grenze gesetzt. Wenn das Spielsystem gut ankommt, werde ich viele weitere Illustrationen benötigen, die dann auch dementsprechend honoriert werden.

Ich möchte mit diesem Kartenspiel keine großen Gewinne erziehlen, sondern spielefreudigen Menschen die Natur näher bringen, ihnen Neugier auf Naturerlebnisse machen und Wissen und Verständniss über die Zusammenhänge da draußen vermitteln.

Wenn ihr ein solches Projekt unterstützen möchtet, künstlerisch begabt seid, oder jemanden kennt, der sich dafür interessieren würde, bitte scheut euch nicht mit mir in Kontakt zu treten. Ich freue mich über jede Form der Hilfe 🙂

Pine-forrest-landscape   meadow-landscape   http://morpho-beetleworld.jimdo.com/k%C3%A4fergem%C3%A4lde/

While I’m working on a educational traiding-card-game, about ecosystems, I’m on a search for people who are talented in painting (digital as well as traditional) and willing to support a project like this. (see the page „environmental education“)

The cardgame is put together of different organism- and habitat-cards. So I need a diverse range of animal-, mushroom-, plant- and landscape-illustrations of the middle-european ecosystems.

Unfortunately I don’t have the financial background to pay for all the illustrations, so I m looking for people who are willing to support this Project with their creativity. Of course you ll get rewarded for your effort. Beside your name on the illustrations, you ll get a version of the game and if it is going well, further paid cooperation.

So I hope there are some people out there who are happy to anticipate in such a project. If its not you, maybe you know somone who would be interestet. So please feel free to share the information. 🙂

Namaste.

ego. Businessplanwettbewerb

Nachdem ich mich an das Gründerzentrum der HS-Anhalt gewandt habe ( http://www.gz.hs-anhalt.de/ ) wurde mir recht bald die Teilnahme am ego. Businessplanwettbewerb vorgeschlagen.

Ich habe recht blauäugig einfach mal zugesagt und angefangen den Ideenplan für die erste Phase des Wettbewerbs zu schreiben. Nach anfänglicher Euphorie ist mir die „Sprache“ der Businesswelt doch ziemlich schnell auf den Geist gegangen, aber trotzdem habe ich mich durchgeboxt und in acordarbeit den Ideenplan fertiggestellt.

Vielleicht sollte ich nochmal den Wettbewerb erläutern:

Es wurden alle Personen, die vor haben ein Unternehmen in Sachsen-Anhalt zu gründen, bzw. eine gute Idee für ein Produkt/Service/etc. haben, aufgerufen bei dem Wettbewerb teil zu nehmen. Neben einem Preisgelt locken wirtschaftliche Connections und mediale Präsenz.

Letzten Donnerstag war die Preisverleihung und man höre und staune, meine Businessidee hat tatsächlich den 2. Platz in der Kategorie Klein(st)gründung gemacht.

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Die Idee ist ein Bildungsunternehmen zu gründen, welches verschiedensten Bildungseinrichtungen anbietet, Unterrichtseinheiten zu halten und das wissen nicht wie üblich frontal einzutrichtern, sondern durch verschiedene Spiele mit Spass zu vermitteln.

Wir werden sehen, wie es sich entwickelt. Jetzt bald an die 2. Stufe des Wettbewerbs setzen und die Testspiele beginnen.

Transformative Festivals

Nachdem ich die erste Episode von „Bloom“ gesehen habe, einer Doku-Reihe über transformative Festivals, ist in mir eine Idee gekeimt, die wahrscheinlich nicht neu ist.

The Bloom

Wer einmal auf dem BOOM-Festival in Portugal war, weiß, worüber in diesem Film gesprochen wird. Es geht um die Schaffung eines neuen Miteinanders, um echtes Sein, um Offenheit und um gemeinsames, bewusstes Feiern.

Das Boom-Festival hat mit seinen Nachhaltigkeitsprinzipien schon viel in die Richtung einer besseren Welt getan und vielen, vielen Menschen gezeigt, dass es auch anders geht.

Komposttoiletten für tausende von Menschen. Und glaubt mir, nach einer Woche Festival habe ich noch nie so saubere und geruchsarme Toiletten gesehen!

Permakulturbeete von denen sich JEDER bedienen kann. Geht nicht? Und ob!

Partizipative Kunst. Von Mandalas aus Naturmaterialien bis hin zu Aufwendigen Skulpturen die nicht nur zum Anschauen, sondern zum Mitmachen und Benutzen einladen.

Wo gibt es bessere Orte um Menschen den Weg zu zeigen raus aus einer Konsumorientierten Welt und Mentalität, hin zu einer Welt in denen Jeder Teil eines Prozesses ist. In der Gemeinschaft vor Besitz steht, in der es mehr Spaß macht bei etwas mitzuwirken und produktiv zu sein, als etwas zu kaufen.

Wir brauchen mehr solcher Orte auf der ganzen Welt.

Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.“ Konfuzius 553-473 v. Chr.

Es gibt reichlich Informationsmaterial über die Probleme der Welt und deren Lösungen, aber es beginnt sich erst dann was zu ändern, wenn man es ERLEBT.

Lasst uns Spaß mit Gemeinschaft, Kreativität, Produktivität und Austausch kombinieren. Nur so werden die Menschen verstehen!

Namaste.

Cooperation is always better than conflict

English version below.

Eigentlich hätte ich schon viel öfter was posten können, aber wie es ja so oft ist, fehlt die Zeit oder der Elan. Jetzt ist er aber hier und ich bin gerade hoch motiviert meine Gedanken mit euch zu teilen!

Gestern war ich mit einem Freund zu einem Seminar über biologischen Pflanzenschutz, Mulchen und Kompostierung am Gut Zichtau, nördlich von Magdeburg.

Es gab mehrere Themenbereiche, unter anderem auch eine Rednerin, die einen kleinen Permakulturhof in der Nähe betreibt und eine Diashow ihres Hofes gezeigt hat. Dort ist mir klar geworden, dass sehr viele Projekte die sich auf ein nachhaltiges Leben konzentrieren, oft eher vor sich hin vegetieren, als am Aufblühen sind. Woran liegt das?

Der Drang loszulegen, sich Land zu kaufen und als Selbstversorger o.ä. zu versuchen ist stark. Wir Menschen sind so gepolt, dass wir gleich loslegen wollen, endlich die Vorstellungen und Träume in die Tat umsetzen wollen.

Dies mag auch in vielen Ländern der Erde möglich sein, in Ländern, die wenig gesetzliche Einschränkungen haben, wenig Kontrollen. Aber wir in Europa und gerade in Deutschland haben den Fluch und den Segen zugleich, den Vorschriften, Richtlinien und Gesetze mit sich bringen.

Gerade in der Permakultur soll man mit den Gegebenheiten vor Ort arbeiten und nicht gegen sie ankämpfen. Dazu zählt nicht nur Wetter, Boden und Vegetation, sondern ebenso das Politische System und die Gesetzeslage! Es ist vergebene Liebesmüh diese zu ignorieren oder gegen sie anzukämpfen… zumindest am Anfang eines Projektes. Sepp Holzer würde mir da jetzt bestimmt vehement wiedersprechen, aber ich denke, die gegebenen Bedingungen zu akzeptieren und mit ihnen zu Arbeiten anstelle gegen sie, ist eines der zentralen Elemente der Permakultur! Wenn man dann gesetzt ist, stark genug, resillient genug ist, dann kann man anfangen das System an sich zu verändern, um lebensfreundlichere Strukturen erschaffen.

Kooperation ist immer besser als Konflikte! Auch wenn es bedeutet sich erstmal in ein Bürokratisches System zu zwängen. Lasst es uns dann aber von innen heraus sprengen, anstelle von außen gegen Wände zu laufen!

Es ist unsere Entscheidung aus den Steinen die auf unserem Weg liegen eine Mauer oder eine Brücke zu bauen!

Namaste!

Image

I realized yesterday one of the key-sentences of permaculture! A friend and me went to a seminar of biological composting and mulching, where a women talked about her permaculture-small-scale-farm. All the pictures she showed were kind of looking… scrappy. It’s maybe not the right word for it, but I cannot even describe the feeling in german. Anyway, the fact, that a lot of projects, where people want to live sustainable are  more creeping along their way, than really flourishing. Why is it like this? I think it’s normal for humans to have the feeling of starting right now with things. Specially when they realize, that their current life isn’t the best, they want to immediately buy some land and start to be self-sufficient.

Its ok, when your living in a country where are not that much laws and rules, but in Europe, specially in Germany we have a complete different frame. Every permaculture-designer will tell you to adapt to your environment instead of fighting against it, right? So is it just attached to your soil? To your climate and vegetation? No! You also have to figure out, to life in the law-framework of the place your in. At least in the beginning! When your settled, when your resilient enough you can start to change it from the inside, instead of running against a wall! And that’s happening when you’re trying to fight the bureaucracy. (well Sepp Holzer wouldn’t agree with that, but he was already implemented at his place) But planning first carefully and doing then, its more importand!

There are so much options to work together with the authority, even if it means to press yourself in the cage of laws and rules. But at the same time you create trust and options of founding and support. After a while, when your strong enough you can start to change, to talk, to convince.

Cooperation is always better than conflict!

It’s our choice to build a wall or a bridge out of the stones in our way!

Namaste!

Ich bin gerade auf diese beiden Videos gestoßen Und möchte sie unbedingt mit euch teilen:

Nach dem 2. Vortrag muss ich jetzt einfach mal meine Gedanken bezüglich unseres Projekts aufschreiben.

Mir schwebt quasi ein Zukunftsgemeinschaftszentrum vor, in der, teils modellhaft, teils richtig angewandt alle Bereiche des Lebens beinhaltet sind und zwar so nachhaltig wie möglich. Permakulturell betrachtet und so geplant, das möglichst viele Kreislaufsysteme entstehen. So wenig Input wie nötig und so viel Output wie möglich, ohne dabei die Umwelt zu belasten.

Dies alles in einem echten, übersichtlichen gemeinschaftlichen Rahmen.

Also eine Modellstation mit allem Aspekten des Nachhaltigen Lebens. Ein Eventzentrum für Konzerte, Festivals, Treffen, Mittelaltermärkten und sonstigen Veranstaltungen. Anbieten von Kursen und Weiterbildungen jeglicher colour, CSA (community-supportet-agriculture), Restaurant/Café, Grünannahmeplatz, Holzkohleherstellung, alternative Energien, traditionelle Handwerksberufe. Alles Hand in Hand miteinander, wie Zahnräder in einem Uhrwerk perfekt ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen und unterstützen.

Ich möchte ein Ort schaffen, an dem Zukunft kreativ gelebt wird. Wo Menschen hinkommen und sich von Beginn an wohl fühlen, Spaß haben und dabei lernen und inspiriert werden.

Namaste 🙂